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Verträge sind unterzeichnet: Städtisches Klinikum Dessau und Diakonissenkrankenhaus werden eins


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Freitag, 18. Dezember 2020 14:24 Alter: 41 Tag(e)

Verträge sind unterzeichnet: Städtisches Klinikum Dessau und Diakonissenkrankenhaus werden eins



Dr. Joachim Zagrodnick, Torsten Ernst, Peter Kuras, Dirk Günter Herrmann, Dr. André Dyrna (v. l. n. r.)

Aus zwei wird eins: Mit Unterschrift der notariellen Verträge wird der Zusammenschluss vom Städtischen Klinikum und dem Diakonissenkrankenhaus Dessau zum 1. Januar 2021 offiziell.

Dazu fanden sich heute der Oberbürgermeister Peter Kuras, als Vertreter der Stadt Dessau-Roßlau, Verwaltungsdirektor Dr. André Dyrna, der Ärztliche Direktor Dr. Joachim Zagrodnick, von Seiten des Städtischen Klinikums, sowie Torsten Ernst und Dirk Günter Herrmann als Vertreter des Diakonissenkrankenhauses Dessau und der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau sowie Cornelia Schricker und Frank Eibisch, als  Vertreter der AGAPLESION MITTELDEUTSCHLAND gemeinnützige GmbH und der MSG Management- und Servicegesellschaft für soziale Einrichtungen mbH, zur notariellen Unterzeichnung der Verträge zusammen.

Das neue Städtische Klinikum Dessau wird jährlich rund 36.500 stationäre und über 70.000 ambulante Patienten versorgen. Mehr als 1.600 Menschen werden in Medizin, Pflege, Therapie und weiteren Berufsfeldern für den städtischen Eigenbetrieb tätig sein.

Oberbürgermeister Peter Kuras: „Mit der Vertragsunterzeichnung werden wir die ausgezeichnete Gesundheitsversorgung der Bevölkerung der Stadt Dessau-Roßlau und der gesamten Region auf einer soliden wirtschaftlichen Basis dauerhaft und nachhaltig fortführen können. Beide Standorte ergänzen sich hervorragend  und sichern dadurch die Arbeitsplätze im Auenweg und in der Gropiusallee. Die Bedeutung und Attraktivität der Stadt Dessau-Roßlau als drittgrößter Krankenhausstandort in Sachsen-Anhalt wird damit gesichert.“

Dr. med. Joachim Zagrodnick, Ärztlicher Direktor des Städtischen Klinikums Dessau: „Die Vorteile der Fusion sind unbestreitbar: Wir können die teure Medizingerätetechnik an beiden Standorten besser auslasten, doppelte Angebote werden vermieden. Der Zusammenschluss macht es möglich, dass die Spezialisten beider Standorte noch enger zusammenarbeiten. Von dieser Vernetzung und den  kurzen Wegen zwischen den Fachdisziplinen profitieren nicht nur die Patienten. Ich bin mir sicher, dass wir zusammen stärker sind, als jeder für sich allein – ohne dass auch nur ein Arbeitsplatz verloren geht."

Frank Eibisch, Geschäftsführer der AGAPLESION MITTELDEUTSCHLAND gemeinnützige GmbH, betont: „Wir sind davon überzeugt, dass in Trägerschaft der Stadt maßgebliche Inhalte und Anliegen unserer Arbeit fortleben werden: Eine qualitativ ausgezeichnete Gesundheitsarbeit, geprägt vom Geist der Liebe zu den Mitmenschen.“

Dirk Herrmann, Kaufmännischer Geschäftsführer des Diakonissenkrankenhauses Dessau: „Der Erhalt der Arbeitsplätze und die Weiterführung der medizinischen Angebote am Standort Gropiusallee sind für uns maßgeblich. Und dies wird durch diesen Zusammenschluss gewährleistet."